Soziales Engagement unterstützenswert
Soziales Engagement unterstützenswert
von Helmut Stein
Ihre wichtige Arbeit findet oft ohne große Öffentlichkeit statt, bleibt aber deswegen dennoch nicht unbemerkt.
Gemeint sind die Aktivitäten der beiden Arbeitsgemeinschaften „amnesty international“ (ai) und „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SoR) der Hohen Landesschule.
Die ai-AG gibt es schon seit Jahren, die SoR-AG seit dem 400-jährigen Jubiläum der HOLA im Jahre 2007. Das Engagement vieler Schülerinnen und Schüler nahm das Maintal-Hochstädter Beratungsteam für Kriegsdienstverweigerer (KDV) und Zivildienstleistende zum Anlass, mit einer Spende in Höhe von 200,- Euro die Arbeit der beiden Arbeitsgemeinschaften zu fördern und unterstützen.
KDV-Berater Helmut Stein wies darauf hin, dass zwischen der Arbeit der beiden HOLA-Arbeitsgemeinschaften und der Beratung für Kriegsdienstverweigerer eine enge Verbindung bestehe.
Kriegsdienstverweigerung sei ein Grund- oder Menschenrecht im deutschen Grundgesetz. Auch „amnesty international“ kümmere sich um die Wahrung der Menschenrechte und mache deren Missbrauch immer wieder öffentlich. Rassismus und übersteigerter Nationalismus seien häufige Ursachen von Gewalt und Krieg. Von daher habe deren Bekämpfung durch die „Schule ohne Rassismus“-AG eine große Nähe zu den Zielen der Kriegsdienstverweigerung. Rassismus und dessen Anfänge dürften daher keinesfalls unterschätzt werden.

Das Bild zeigt die betreuenden Lehrkräfte René Leipold, Marthe Marschall (beide links), Frauke Tschiltschke (Bildmitte links, alle in Vertretung für Pfarrer Hermann Trusheim) und die SoR-AG. In der Bildmitte Helmut Stein vom KDV-Beratungsteam und die ai-AG mit der betreuenden Lehrerin Diana Birkenfeld (ganz rechts).


